Moto Z Play – Modularität mit Sinn? – Review

Also bevor dieser Beitrag beginnt nochmal ein paar kleine Worte wegen der vergangen Zeit. Es tut mir/uns leid das so wenig passiert ist. Mir ist irgendwie die Lust vergangen und ich habe meinen/unseren Blog schon fast vergessen. Fast. Aber dafür gehts jetzt wieder richtig los.

Zurück zum eigentlichen Inhalt dieses Beitrages, was ist das Moto Z Play? Es ist ein Smartphone mit Android als OS.  Hergestellt von Lenovo, verkauft von Lenovo unter ihrer Tocher Marke Motorola. Das Play im Namen steht für leichter/schlechter/billiger. Obwohl schlechter und leichter ist das Play auf jeden Fall nicht! Lenovo/Motorola bewirbt ja das Moto Z Play als Modular. Das ist es auch, aber um längen besser als gefloppte LG G5. Ein guter Vergleich zwischen den beiden Geräten und der Modulfähigkeit ist beispielsweise wie man die Module wechselt:

  • LG: ausschalten, Akku mit Modul herausnehmen, neues Modul einsetzen.
  • Moto: Modul von der Rückseite nehmen, neues Modul aufsetzten.

Das liegt daran, dass die Z Reihe Pins an der Rückseite hat. Diese Pins dienen zum Daten- und Stromaustausch. So gibt es bisher zum Beispiel den JBL Soundboost. Das ist ein Lautsprecher mit integriertem Akku der dann einfach den Ton des Smartphones über das Modul ausgibt. Leider kann ich bisher noch keine genaueren Einzelheiten zu den Modulen sagen da ich selber keines besitze. Sobald ich eines mein eigen nennen darf, bearbeite ich diesen Artikel. Ich konnte jetzt ein Modul ausprobieren, den InstaShare Projektor. Die Einrichtung ist der Hammer. Projektor auf die Rückseite, Pins verbinden sich, und schon öffnet sich die eigens dafür programmierte App: „Moto Mods“. Projektor einschalten und los geht es. Es ist wirklich so leicht wie es in der Werbung gezeigt wird. Eindeutiger Pluspunkt! Jetzt kommen wir mal zu den Innereien (wie ich sie immer gerne nenne ;D). Das SoC ist ein SnapDragon 625 mit einer Adreno 506 GPU. 3GB Arbeitsspeicher und 32GB interner Speicher, der sich per micro-SD Karte erweitern lässt, gesellen sich dazu. Diese betreiben ein 5,5″ Full HD Display. Leider kein Wi-Fi ac, dafür aber NFC. Geladen wird mit „TurboPower“ über USB-C. Außerdem besitzt es noch einen 3.5mm Klinkenstecker(das muss man ja heutzutage schon sagen ;] ). Vorsicht! Das Ladekabel ist fest verbunden mit dem Power Outlet. Die Kameras sind Mittelmäßig bis Gut. Ich binde hier noch ein paar Bilder mit ein.

Besonders hervorheben möchte ich hier auch noch den Akku. Ich würde mich selber als ein Vielnutzer bezeichnen, trotzdem hält er bei mir gute 2 Tage durch (8h Display-On-Time). Und das ganze für damals 350, jetzt 400 Euro. Das System läuft trotz des „langsamen“ SoC’s sehr flüssig. Ausgeliefert wurde es bei mir mit Android 6.0. Ich konnte aber kurze Zeit später auf 7.0 Nougat Updaten. Ich würde jedem der ein gutes Preis/Leistung’s Verhältnis und eine gute Akkulaufzeit braucht dieses Handy empfehlen. Die Modularität ist ein nettes Sahnehäubchen. Wer unbedingt eine gute Kamera braucht und das schnellste SoC ist hier falsch.

Ich habe es mir vor 2 Monaten auf Amazon.de für 349,- Euro gekauft.    

Niklas, 24. März 2017

 


Quellen: 
motorola.de
amazon.de
chip.de

Last-edit:
– 25.03.17: Moto Mods ausprobiert

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